Abundanz (Biologie)

    Aus WISSEN-digital.de

    in der Biologie die Häufigkeit des Vorkommens von tierischen oder pflanzlichen Individuen auf einer bestimmten Fläche oder in einer bestimmten Raumeinheit.

    Die Fläche kann nur einen Quadratmeter, wie auf einer Wiese oder in einem tropischen Urwald, aber auch mehrere Quadratkilometer, wie z.B. in den arktischen Regionen, groß sein. Oder es handelt sich um eine unregelmäßig begrenzte Fläche, wie eine Insel oder ein Biotop, auf der oder in dem nur eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart lebt oder wächst, die sonst nirgendwo gedeiht. Der Rauminhalt kann z.B. ein Kubikmeter Boden sein, der auf bestimmte Wurmarten, Käfer, Bakterien u.Ä. untersucht werden soll, oder die Fischpopulation bezogen auf einen Kubikmeter oder eine größere Einheit. Aber auch im tropischen Regenwald werden Räume dahingehend untersucht, um z.B. zu ermitteln, wie viele Individuen auf einem Urwaldriesen wachsen oder leben.

    Darüber hinaus hängt die Abundanz auch vom Raumbedarf eines Tieres oder einer Pflanze ab, ferner vom Nahrungsbedarf und Nahrungsvorkommen, Klima, Wasser- und Feuchtigkeitsvorkommen usw., sowie vom Vorkommen von Feinden. Diese Abundanz wird als artspezifische Abundanz bezeichnet.

    Kalenderblatt - 20. Juni

    1791 Der französische König Ludwig XVI. flieht aus Paris, nachdem alle Pläne, die Initiative wieder in die Hände zu bekommen, gescheitert sind.
    1948 Die alliierten Militärgouverneure verkünden die Währungsumstellung in den Westzonen. Als Startkapital wird 40 DM pro Kopf ausgegeben. Damit nimmt das Wirtschaftswunder seinen Anfang.
    1951 Iran verstaatlicht entgegen dem bitteren Widerstand Großbritanniens die Anglo-Iranian Oil Company.