Wirtschaftswachstum

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    Zunahme des Ergebnisses des Wirtschaftens von einer Periode zur nächsten. Das Wirtschaftswachstum ist eines der wichtigsten Ziele der Wirtschaftspolitik in allen Volkswirtschaften. In der Bundesrepublik Deutschland ist das Ziel eines stetigen und angemessenen Wachstums im Stabilitätsgesetz verankert. Als Indikatoren des Wachstums dienen die Zuwachsrate des realen Bruttosozialprodukts sowie die Zunahme des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotentials. Seine Grundlage sind vermehrter Einsatz der Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital sowie der technische Fortschritt.

    In der Diskussion um die Grenzen des Wachstums, angestoßen vom Bericht des Club of Rome 1972, wird ein Verzicht auf quantitatives Wachstum zugunsten von mehr Lebensqualität und Umweltqualität gefordert. Bei einer rein quantitativen Bewertung von Wachstum fließen mit ihm verbundene negative Begleiterscheinungen (z.B. Abfälle, Lärm, Abgase) als positive Posten in die Berechnung des Sozialprodukts ein, z.B. Reparaturkosten nach einem Autounfall. In Wirtschaftswissenschaft und Politik ist umstritten, welches Wirtschaftswachstum angemessen ist und inwieweit das bisher in erster Linie verfolgte quantitative durch ein qualitatives Wachstum ersetzt werden muss.



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