Windsurfen

    Aus WISSEN-digital.de

    (englisch: windsurfing)

    Einleitung

    Segeln oder auf dem Wasser Gleiten mit einem stromlinienförmigen Kunststoffbrett, das mit einem Segel ausgerüstet ist.

    Regeln in Kürze

    Windsurfen auf dem Cazaux-See in Gironde, Frankreich

    Das Brett kann eine Länge von 3,3-3,7 m, eine Breite von etwa 65 cm und ein Gewicht von 15-18 kg haben (Fortgeschrittene benützen kürzere Bretter). Ein Schwert dient zur Verminderung der seitlichen Abtrift und des Kippens. Eine Finne (Leitfläche) am Heck des Bretts nimmt die Kräfte des Segels auf und sorgt für Richtungsstabilität. Als Rigg wird die Einheit aus Mast, Gabelbaum und Segel bezeichnet. Das Segel kann eine Größe von 3-8 m² haben. Rigg und Brett sind durch ein elastisches Drehgelenk miteinander verbunden.

    Der Surfer steht auf dem Brett und hält sich am Gabelbaum fest; der Mast muss dabei aufrecht bleiben. Gesteuert wird durch Verlagern des Schwerpunkts.

    Wettkämpfe werden in verschiedenen Gewichtsklassen nach ähnlichen Regeln wie beim Segelsport durchgeführt (siehe Mistral bei Segelsport). Es gibt auch Langstreckenrennen.

    Geschichte

    Windsurfen entstand Mitte der 1960er Jahre in den USA aus der Idee, ein durch Windkraft angetriebenes Surfboard (siehe Surfen) zu konstruieren. Seit den 1970er Jahren ist Windsurfen auch in Europa populär. Als Disziplin des Segelsports ist der Sport seit 1984 olympisch.



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