Wiener Schule des fantastischen Realismus

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in der Kunstgeschichte übliche, in den 1960er Jahren entstandene Bezeichnung für eine Gruppe Wiener Maler (E. Brauer; E. Fuchs; R. Hausner; W. Hutter; F. Janschka; A. Lehmden); in der Formgebung fantastische Übersteigerung, Symbol- und Metaphernreichtum, akribische Detailtreue in Malerei und Zeichnung, Metamorphosen von Dingen und Formen, psychoanalytische Symbolik und spielerischer Dekor. Angestrebt wird eine fantasmagorische, melancholische Bildwirkung, keine neue Realität wie im Surrealismus. Die Bezeichnung "fantastischer Realismus" wird heute auf neue "Wellen" der Wiener Schule, aber auch auf Stile in europäischer Kunst ausgedehnt und auch rückblickend für Entwicklungen in der Malerei des 18./19. Jh.s verwandt.


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