Tipps aus der Computer Welt: Festplattencrash

    Aus WISSEN-digital.de

    Versehentlich gelöschte Dateien auf dem eigenen PC gehören zum Alltag, doch was gerade Anfänger in der Computer Welt nicht wissen: Auch wenn die Daten vermeintlich gelöscht sind, sind sie dennoch nicht vollständig entfernt. Die eigentlichen Daten wurden mit dem Löschvorgang lediglich aus dem Inhaltsverzeichnis entfernt, sind aber versteckt auf der Festplatte dennoch zu finden. Doch wie kommt man an diese Daten wieder heran? Muss tatsächlich sofort ein Computer-Fachmann zu Rate gezogen werden oder gibt es genauso Do-it-yourself-Tipps, um gelöschte Daten wieder zurück zu bringen?

    Gratis Software macht vieles möglich

    Für die meisten einfachen Datenverlust-Pannen gibt es Software. Diese wird häufig auch noch kostenfrei angeboten und lässt sich bequem aus dem Netz herunterladen. Die Software ist meist verständlich aufgebaut und hat eine klare Benutzeroberfläche, die sich selbst Laien schnell erschließt.

    Nun muss nur noch angegeben werden, nach was für Daten konkret gesucht wird. Unterscheiden muss man beispielsweise zwischen Bild- oder Textdateien. Die jeweilige Dateiendung, etwa .jpg oder .doc wird dann in der gratis Software angegeben. Diese sucht nun nach genau diesen Dateiendungen bei den gelöschten Daten. Wichtig ist auch, dass das Laufwerk angegeben wird, auf dem sich die Daten befinden. Das System-Laufwerk C: oder das Wechseldatenträger-Laufwerk G: sind nur einige Beispiele dafür, was mit der Software durchsucht werden kann.

    Datensicherung vor Datenrettung

    Obwohl die Datenrettung dank moderner Software recht gut vom Laien zu bewerkstelligen ist, sollte vor der Datenrettung immer die Datensicherheit kommen. Im Internet gibte es viele Tipps aus der Computer Welt, die bestätigen, dass es sehr sinnvoll ist, eine regelmäßige Datensicherung durchzuführen. Gerade auf der fest installierten Festplatte beispielsweise werden gelöschte Daten ebenso hin und wieder vom System überschrieben. Mit Hilfe einer externen Festplatte und entsprechenden Tools, die die Datensicherung etwa wöchentlich oder bei jedem Herunterfahren des Rechners durchführen, kann man hier bereits dem gefürchteten Datenverlust vorbeugen.

    Auch hier ist aber Vorsicht geboten. Denn gerade externe Festplatten neigen dazu, einfach mal fallen gelassen zu werden. Darunter leiden sie sehr stark, wenn sie noch im Betrieb sind, sind sie dann schnell sogar vollständig kaputt. Hier ist die Frage entscheidend, wie wichtig die verlorenen Daten sind. Bei privaten Daten kann eine kostenfreie Software helfen, aber keine Garantie geben. Bei extrem wichtigen Daten hilft es nur noch, die Festplatte ins Labor zu schicken.



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