Slalom

    Aus WISSEN-digital.de

    (norwegisch) auch: Torlauf;

    Alberto Tomba bei den Olympischen Spielen von Calgary 1988

    Der Slalom ist eine technische Disziplin des alpinen Skisports, bei der möglichst schnell und fehlerfrei eine mit Toren abgesteckte, abschüssige Strecke durchlaufen werden muss.

    Die Fahrstrecke wird durch zwei gleichfarbige Kippstangen markiert, die zur Seite gestoßen werden, aber mit den Skiern nicht "überfahren" werden dürfen (so genanntes "Einfädeln").

    Bei den Herren schreibt das Reglement für Weltcupveranstaltungen pro Lauf 55 bis 75 (durch Tore markierte) Richtungsänderungen vor, bei den Damen 45 bis 65. Der Höhenunterschied muss bei Herren-Rennen für Olympische Spiele , FIS-Skiwelmeisterschaften und FIS-Weltcup 180 bis 220 m, für Damen-Rennen 140 bis 200 m betragen.

    Die Brüder Phil und Steve Mahre bei den olympischen Spielen in Sarajevo

    Der Sieger wird nach zwei Durchgängen bestimmt, wobei im ersten Lauf nach Rangliste, im zweiten nach dem Ergebnis des ersten in der Reihenfolge von Platz 15 bis 1 und dann weiter mit dem 16. usw. gestartet wird.

    Geschichte

    Geschichtlich lässt sich diese Disziplin weit zurückverfolgen. Der Österreicher Matthias Zdarsky, der als Pionier des heutigen alpinen Skisports gilt und um die Jahrhundertwende aus Skandinavien übernommene Ausrüstung und Technik den Verhältnissen in den Alpen anpasste, steckte 1905 den ersten Slalom mit Fähnchen aus. Dabei handelte es sich um einen Slalom, der noch nach Stilnoten, nicht nach Zeit bewertet wurde. Der erste Slalom mit heutigem Zuschnitt wurde 1922 in Mürren (Schweiz) veranstaltet.



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