Skythische Kunst

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    Kunst der Skythen, kerbschnittartige Techniken der Reiternomaden der Steppen Eurasiens zur Verzierung ihrer Waffen, der Rüstungen und Pferdegeschirre, von Hausgerät und Schmuck, seit etwa dem 7. Jh. v.Chr. Bei den Motiven handelt es sich hauptsächlich um Hirsche, Elche und Pferde, die mit Raubkatzen kämpfen oder zu Mischwesen zusammengefügt sind. Die spiralig-ornamentale Formgebung der Tiere und die scharfgratige Abgrenzung der Körperflächen belegen die Eigenständigkeit im Vergleich zur anatomischen Gestaltung im altorientalischen und griechischen Bereich. Im 6. Jh. arbeiteten auch griechische Goldschmiede für die Skythen. Die Blütezeit der skythischen Kunst datiert zwischen 600 und 300 v.Chr. Hauptfundorte sind die Hügelgräber (Kurgane) der Stammesfürsten am südlichen Kuban (Aul Ulski, Kelermeskaja, Kostromskaja) am Dnjepr und auf der Krim (Kul Oba, Solcha, Tschertomlyk), ebenso die Fürstengräber der sibirischen Altaiskythen (Baschadar, Pasyryk). Mit den Hunnen gelangte der skythische Tierstil auf den Balkan. Er wurde durch die Völkerwanderung bis nach Mitteleuropa verbreitet. Selbst in der frühen romanischen Kunst wirkte dieser Tierstil noch nach.



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