Schweiß (Medizin)

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    infolge von Anstrengung oder Flüssigkeitsaufnahme durch die Haut abgesonderte farblose, nahezu geruchlose, salzhaltige Flüssigkeit der Schweißdrüsen. Genannt Transpiration soweit sie sichtbar ist, Perspiration soweit sie unsichtbar gleich auf der Haut verdunstet. Schweiß schützt den Körper vor Überhitzung und sorgt für die Entfernung von Giftstoffen aus dem Körper als Entlastung der Nierenfunktion. Durchschnittlich sondert der Mensch pro Tag mehr als einen Liter Schweiß ab, zum Ausgleich ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr notwendig.

    Am stärksten ist die Absonderung dort, wo sich die meisten Schweißdrüsen befinden: Hand- und Fußflächen, Achselhöhle und Leisten ("Schweißrinne"). Der Schweiß stellt ein Ultrafiltrat dar, d.h. er enthält die Salze des Serums ohne das Bluteiweiß, daneben Milchsäure, Sexualbotenstoffe und Buttersäure. Daher bringt das Schwitzen einen erheblichen Salzverlust mit sich, der Ursache von Kollapszuständen werden kann, weshalb im Süden mehr Salz gegessen wird, was unbedingt nötig ist. Übermäßige Schweißbildung, Nachtschweiß, kalter Schweiß, sind Krankheitszeichen, deren Ursache ärztlich zu klären ist.



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