Rundschwanzseekühe

Aus WISSEN-digital.de

(Trichechidae)

auch: Manatis;

der Name dieser Säugetiere bezieht sich auf das Schwanzruder, das in eine runde Pfanne ausläuft. Ihr Lebensraum sind je nach Art Küstengewässer oder Flüsse Amerikas und Afrikas, die dicht mit Wasserpflanzen, der Hauptnahrung der Tiere, bewachsen sind. Die Tiere werden bis zu 3,5 Meter lang und erreichen ein Gewicht von bis zu 400 Kilogramm.

Vom Freileben der Rundschwanzseekühe weiß man wenig. Wie alle Seekühe leben sie in Ein- und Dauerehe; das Männchen ist zum Weibchen auch außerhalb der Paarungszeit zärtlich. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von 12 Monaten meistens zwei Junge zur Welt.

Unterschieden werden drei Arten:

Das Nagelmanati (Tricheus manatus) wird so genannt, weil es an den Flossen Reste von Fingernägeln aufweist. Es ist in zwei Unterarten von den Küstenflüssen des östlichen Nordamerika bis zum Karibischen Meer und den Küsten des nordöstlichen Südamerika verbreitet.

Das Flussmanati (Tricheus inunguis) besitzt keine Nagelreste mehr an den Händen. Diese Seekuhart lebt als einzige ausschließlich im Süßwasser des Orinoko- und Amazonas-Systems.

Der Lamantin oder Afrikanischer Manati (Tricheus senegalensis) hingegen ist in Flüssen und flachen Buchten der westafrikanischen Küste verbreitet.

Systematik

Familie mit drei Arten in der Ordnung der Seekühe (Sirenia).


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