Rottaler Pferd
Aus WISSEN-digital.de
Das Rottaler Pferd ist ein Warmblutpferd aus der Familie der Pferde (Equidae).
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Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Bereits im 16. Jahrhundert war das Untere Rottal als Pferdezuchtgebiet bekannt.
Im 18. Jahrhundert wurden hier drei Beschälstationen eingerichtet, die zur Veredelungszucht staatlich unterstützt wurden, indem Hengste bereit gestellt und Prämien ausgelobt wurden.
Im 19. Jahrhundert wird dann erstmals von einem "Rotthaler Schlag" und einer "Rotthaler-Race" gesprochen. Diese Pferde wurden als Kutsch- und Militärpferde eingesetzt.
1906 wurde der "Rottaler Warmblutpferdezuchtverein" gegründet, der sich als Ziel den Erhalt und die Verbesserung des "Rottaler Kutschpferdes" gesetzt hatte. Dieser Verein erstellte ein Brandzeichen, das jedem original Rottaler Pferd auf dem linken Oberschenkel angebracht wurde.
Das Rottaler Pferd ist auch der Ursprung des Trabrennsportes in Bayern. So wurde 1896 in Pfarrkirchen die erste bayrische Trabrennbahn eröffnet.
1962 begann dann eine "Rassenbereinigung", im Zuge derer versucht wurde die alten Hengst-Zuchtlinien durch Einzüchtung anderer Hengste zu tilgen. Lediglich einzelne Stuten bei traditionsbewussten Züchtern überlebten dieses Verfahren.
1988 wurde die "Interessensgemeinschaft Rottaler" gegründet.
Beschreibung
Das Rottaler Pferd hat ein Stockmaß von idealerweiße 160 bis 165 Zentimetern und einen Brustumfang von 200 Zentimetern. Die Fellfärbung soll gedeckt sein und wenig Abzeichen aufweisen.
Sonstiges
Das Rottaler Pferd ist die Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2000.
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