Kreuzotter
Aus WISSEN-digital.de
(Vipera berus)
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Verbreitung
Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Deutschlands und neben Deutschland auch über den Rest Europas, sowie über weite Teile Asiens verbreitet. Sie hält sich bevorzugt in lichten Wäldern, Heiden und Moorgebieten auf, besonders in Gebieten mit großen Temperaturschwankungen ist sie häufig zu beobachten.
Körperbau
Die Kreuzotter erreicht eine Körperlänge von bis zu 70, selten über 80 Zentimeter und weist einen relativ gedrungenen Körperbau auf. Der lange, flache Kopf setzt sich kaum vom Rest des Körpers ab. Die Grundfärbung der Tiere ist stark variabel und reicht von grünlichen über graue bis hin zu rötlichen Farbtönen. Charakteristisch für die Kreuzotter ist die dunkelbraune bis schwarze Zickzackzeichnung, die sich meist bis zum Schwanzende zieht. Eindeutig zu identifizieren sind die Tiere auch durch ihre bronzefarbene bis leuchtend rote Iris. Auf dem Kopf lässt sich eine Zeichnung in Form eines "X" erkennen.
Ernährung
Kreuzottern ernähren sich vornehmlich von Eidechsen, Mäusen und Ratten. Sie erlegen ihre Beute indem sie ihre Giftzähne, die sich an einem Oberkieferknochen befinden, ausklappen und blitzschnell zuschlagen.
Fortpflanzung
Kreuzottern verlassen ihr Winterversteck etwa im März und verbringen die nächste Zeit damit, sich in der Sonne aufzuwärmen. Im April beginnt die Paarungszeit. Im Hochsommer bringt das Weibchen bis zu 20 lebende Jungtiere zur Welt, die bereits etwa 15 Zentimeter lang sind und sich sofort nach ihrer Geburt häuten.
Gefährlichkeit
Die Giftzähne der Kreuzotter enthalten zwar ein hoch wirksames, hämotoxisches Gift, das Entzündungen und Blutvergiftungen hervorruft, ihr Biss ist jedoch nur für Kinder lebensbedrohlich.
Systematik
Art aus der Familie der Vipern (Viperidae).
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