Fischotter

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Fischotter sind Landraubtiere (Fissipedia) aus der Familie der Marder (Mustelidae).

Systematik
Unterordnung: Landraubtiere (Fissipedia)
Überfamilie: Marder- und Bärenartige (Arctoidae)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Otter (Lutrinae)
Gattung: Fischotter
Wissenschaftlicher Name
Lutra

Inhaltsverzeichnis

Lebensraum

Fischotter

Sie leben mit vielen Arten in binnen- und küstennahen Gewässern auf der nördlichen Halbkugel. Das Wasser ist das eigentliche Element des Fischotters, doch kann er sich auch an Land gut fortbewegen.

Beschreibung

Ihr Körper ist gestreckt und flach; sie haben kurze Beine und einen platten, stumpfschnauzigen Kopf. Zwischen den Zehen sind Schwimmhäute ausgebildet. Die Körperlänge kann bis zu einen Meter betragen. Fischotter leben an Flüssen in unterirdischen Höhlen, deren Ausgänge unter der Wasseroberfläche liegen. Ein etwa zwei Meter langer Gang führt von dort aufwärts in einen ausgepolsterten Kessel.

Beim Schwimmen schlängelt der Fischotter seinen Körper, wobei Schwanz und Hinterfüße als Ruder dienen und ihn zu schnellen und plötzlichen Manövern befähigen.

Nahrung

Fischotter

In seinen Nahrungsgewohnheiten hat er sich ganz auf seinen Lebensraum, das Wasser, spezialisiert, so dass er sich hauptsächlich von Fischen und Krebsen ernährt. Aber auch kleinere Säugetiere stehen zuweilen auf seinem Speiseplan. Seine Beute erkennt er mit den langen Sinneshaaren an der Schnauze, mit denen er noch die feinsten Erschütterungen im Wasser verspürt. Er jagt sogar unter dem Eis.

Auf der Südhalbkugel gibt es verwandte Arten mit ähnlicher Lebensweise: den Fleckenhalsotter (Lutra maculicollis), den La Plata-Otter (Lutra platensis), den Indischen Otter (Lutra perspicillatra) und den Haarnasenotter (Lutra sumatrana).

Sonstiges

Das Fischotter wurde 1999 zum Wildtier des Jahres ernannt.


www.Theorie24.de
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Das Skelett des Fußes besteht aus sieben Fußwurzelknochen (Sprungbein, ...

"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir müssen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."
Ralph Waldo Emerson

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