Delfine
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(Delphinidae)
eigentlich: Meeresdelfine;
Inhaltsverzeichnis |
Verbreitungsgebiet
Das Verbreitungsgebiet der Delfine sind alle Meere der gemäßigten Breiten, sie halten sich auch gern in Küstennähe auf.
Körperbau
Die vielgestaltige Familie ist durch einen als Schnabel bezeichneten schmalen Kiefer gekennzeichnet. Im Mund befinden sich meist 100 bis 200 spitze Zähne, es gibt aber auch Arten mit nur zehn Zähnen. Ihr Kopf trägt eine so genannte Melone, die aus einem Fettwulst besteht und Schnauze, Kopf und Nacken deutlich voneinander abgrenzt. Die Färbung der Delfine ist von Art zu Art unterschiedlich, bei Arten, die sich vornehmlich an der Wasseroberfläche aufhalten, ist sie jedoch kontrastreicher und löst so die Umrisse der Tiere auf.
Ernährung, Fortpflanzung
Delfine ernähren sich vornehmlich von Fischen und Krustentieren, die meisten Arten bevorzugen Schwarmfische wie Hering oder Makrele.
Die Fortpflanzung läuft je nach Art unterschiedlich ab; auch die Tragzeiten sind abhängig von Art und Lebensraum.
Sonstiges
Delfine leben gesellig in größeren Gruppen, die als Schulen bezeichnet werden. Zur Verständigung und Orientierung benützen die Tiere ausschließlich akustische Signale, die im Ultraschallbereich liegen.
Delfine springen gern und sind auch jederzeit zu Spielen mit Schwimmern oder Tauchern bereit. Seit der Antike gibt es Geschichten von Delfinen, die Menschen in Not vor dem Ertrinken gerettet haben sollen.
Über die Intelligenz der Delfine wird viel gemutmaßt; ihr Gehirn ist oft größer als das des Menschen und ist stärker gefaltet. Man weiß heute durch intensive Forschung, dass Delfine sehr intelligent sind; sie lassen sich jedoch durch die Tatsache, dass sie einen ganz anderen Lebensraum bewohnen als der Mensch und dadurch, dass ihr Körperbau sich sehr stark von dem des Menschen unterscheidet, schwer genauer mit ihm vergleichen.
Systematik
Familie aus der Unterordnung der Zahnwale (Odontoceti).
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