Collegium musicum

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Das Collegium musicum gilt als Keimzelle der bürgerlichen Konzert- und Musikkultur. Die Bezeichnung wurde vom 16. bis 18. Jh. für Zusammenkünfte von Bürgern und Studenten zum gemeinsamen Musizieren verwendet. Seit 1660 traten Collegia auch öffentlich auf, so in Hamburg unter Matthias Weckmann. Berühmt waren die Collegia musica von Frankfurt und Leipzig, die von G.Ph. Telemann bzw. J.S. Bach geleitet wurden. Im 20. Jh. spezialisierten sich neu gegründete Collegien auf die Aufführung Alter Musik, so beispielsweise das Freiburger Collegium musicum (ab 1922).


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