Berliner Porzellan

    Aus WISSEN-digital.de

    Erzeugnisse der Berliner Porzellan-Manufaktur, 1751 durch den Wollzeugfabrikanten W.C. Wegely gegründet, 1761 mit Unterstützung Friedrichs II. vom Berliner Kaufmann Gotskowski neu gegründet, 1763 wegen finanzieller Probleme Gotskowskis an Friedrich II. verkauft. Wegely-Porzellane sind selten, Scherben weiß und durchscheinend, magere Glasur, Teile der Porzellane unbemalt, größere Arbeiten "kalt" mit Lackfarben bemalt, die Manufaktur-Marke ist meist ein "W" in Unterglasur-Blau. Das "radierte Dessin", eines der schönsten Geschirrmuster des 18. Jahrhunderts, erlangte allgemeine Berühmtheit. Die natürlichen, blassen "deutschen Blumen" sind in der Malerei typisch für die Frühzeit der königlichen Manufaktur. Die Manufaktur-Marke dieser Zeit ist ein kursives "G". Ein Unterschied zwischen "G"-Porzellanen und frühen der königlichen Manufaktur ist schwer feststellbar. Die Hauptprodukte gingen als Geschenke an europäische Herrscher. Auch im Klassizismus und Jugendstil war eine gestalterisch und künstlerisch hoch stehende Qualität der Porzellan-Produkte zu verzeichnen. Von 1945-55 war die Manufaktur in Selb untergebracht, seitdem wieder in West-Berlin.



    Drama, Drama ...

    Wissen oder nicht wissen ... das ist hier die Frage! Wie gut kennen Sie sich aus auf den Brettern, die die Welt bedeuten?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 24. September

    1907 Graf Zeppelin unternimmt mit seinem Luftschiff eine erfolgreiche Versuchsfahrt über dem Bodensee.
    1921 Die Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße GmbH eröffnet die nach ihren Anfangsbuchstaben benannte Avus-Rennstrecke in Berlin.
    1959 Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow beendet eine zehntägige Reise durch die USA und beginnt anschließend in Camp David (bei Gettysburgh) politische Gespräche mit US-Präsident Eisenhower.