Anamnesis

    Aus WISSEN-digital.de

    innerhalb der platonischen Ideenlehre die Wiedererinnerung der Seele an das Vorleben, die Zeit vor der Geburt. Die Anamnesislehre beruht auf der These eines vorgeburtlichen Wissens, an das sich die Seele zu einem gegebenen Zeitpunkt unter bestimmten Umständen erinnert. Dies wird in Platons "Menon" anhand einer geometrischen Aufgabe, der Verdoppelung eines Quadrats, demonstriert. Die Anamnesislehre steht hier in enger Verbindung mit der Mäeutik, die besagt, dass im Dialog zustande gekommenes Wissen stets selbsterzeugtes Wissen ist. Wissen ist somit nach Platon Anamnesis, die auf mäeutische Weise hervorgebracht wird.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 18. November

    1837 Sieben Professoren aus Götting, die so genannten Göttinger Sieben, protestieren gegen die Suspendierung der Verfassung durch König Ernst August.
    1919 Hindenburg fördert mit seiner Erklärung vor dem Reichstags-Untersuchungsausschuss in Sachen Kriegsschuld die so genannte Dolchstoßlegende.
    1936 Das Franco-Regime wird offiziell vom Deutschen Reich und vom Königreich Italien anerkannt.