Altweltaffen

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(Catarrhini)

auch: Schmalnasenaffen;

waren, wie der Name schon verrät, ursprünglich über weite Gebiete der Alten Welt verbreitet, wurden aber vom Menschen immer weiter zurückgedrängt, so dass man sie heute nur noch in den tropischen Gebieten der Alten Welt antrifft, z.B. in Afrika und Asien. Lediglich eine Art findet man in Europa: den in Gibraltar beheimateten Magot.

Altweltaffen sind mittelgroße bis große Affen, die sich besonders durch ihre meist gut abspreizbaren Daumen auszeichnen. Ihr Schwanz ist nicht greiffähig. Alle Arten besitzen die gleichen platten Fuß- und Fingernägel wie der Mensch. Ein Großteil der Altweltaffen ist mit so genannten Gesäßschwielen ausgestattet, die ein bequemes Sitzen erlauben. Gemeinsames Merkmal aller Affen in der "Alten Welt" ist eine schmale Nasenscheidewand, die den Tieren den Beinamen Schmalnasenaffen eingebracht hat.

Altweltaffen ernähren sich je nach Lebensraum entweder von tierischer oder pflanzlicher Nahrung; sie sind diesbezüglich äußerst anpassungsfähig.

In ihrem Sozial- und Fortpflanzungsverhalten unterscheiden sich die einzelnen Arten sehr stark.

Systematik

Teilordnung aus der Unterordnung der Affen (Simiae) mit zwei Überfamilien:

Hundsaffen (Cercopithecoidea)Menschenartige (Hominoidea)Einige Gattungen:

Schimpanse (Pan)Gorilla (Gorilla)Orang-Utan (Pongo pygmaeus)Gibbon (Hylobatidae)Meerkatze (Cercopithecus)Pavian (Papio)


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