Riester-Rente

    Aus WISSEN-digital.de

    umgangssprachliche Bezeichnung für privat finanzierte, staatlich geförderte Rentenförderungsmaßnahmen, benannt nach dem früheren Bundesminister für Arbeit und Soziales, Walter Riester.

    Die Riester-Rente ist eine Form der freiwilligen Altersvorsorge, die Rentenkürzungen ausgleichen soll. Der Staat unterstützt die Verträge mit einer Altersvorsorgezulage sowie der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Beiträge als Sonderausgabe. Förderbar sind private Rentenversicherungen, Bank- und Fondssparpläne sowie Pensionskassen und -fonds.

    Die Riester-Rente ist für unterschiedliche Personengruppen, abhängig von Alter, Familienstand, Einkommen usw. unterschiedlich profitabel; die bis zum Renteneintritt erwirtschaftete Grundrendite ist nur schwer prognostizierbar. Zudem besitzen einige Personengruppen keinen Anspruch auf diese Förderung, darunter Sozialhilfeempfänger ohne versicherungspflichtiges Einkommen, Altersrentner und Studenten.

    Die Riester-Rente wird durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) geregelt und liegt im Zuständigkeitsbereich der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) in Brandenburg.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 20. Oktober

    1314 Doppelte Königswahl in Frankfurt: Friedrich der Schöne, Herzog von Österreich, und der bayerische Herzog Ludwig streiten sich um die Krone des Deutschen Reichs.
    1827 In der Seeschlacht von Navarino verliert das Osmanenreich die Seeherrschaft in der Ägäis; für die Griechen wird der Weg in die Unabhängigkeit frei.
    1842 Die tragische Oper "Rienzi" von Richard Wagner wird in Dresden uraufgeführt.