Urlaub mit dem Wohnmobil: Tipps für das Camperabenteuer

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    Urlaub mit dem Wohnmobil ist eine echte Abenteuerfahrt. Fernab von All-inclusive-Hotels und großem Luxus bietet eine Reise mit dem Camper nochmal eine ganz neue und intensive Erfahrung. Dabei werden bei der Reise viele Freiheiten und Vorteile geschaffen, die man so bei einer Pauschalreise wohl nicht erleben würde. Das Land auf eigene Faust zu erkunden und dabei immer neue, schöne Orte zu entdecken und die Natur zu genießen, macht eine Reise mit dem Wohnmobil schließlich einzigartig.

    Ob man ein solches Gefährt schließlich mietet, kauft oder von Bekannten ausleiht, ist schließlich egal, werden Urlaubern auch ohne eigenen Camper viele Möglichkeiten geboten. Doch auch hier sollten Abenteurer ein paar Dinge beachten und sich schlau ausstatten, denn allzu viel Platz bietet ein Wohnmobil schließlich nicht.

    Ein Wohnmobil mieten

    Wer Lust auf einen Trip mit dem Wohnmobil hat, der kann sich den fahrbaren Untersatz heutzutage ganz bequem zu recht guten Konditionen mieten. Ähnlich wie bei der Buchung eines Mietwagens haben Camper hier die Auswahl zwischen verschiedenen Größen und Ausstattungsmerkmalen. Dabei kommt es natürlich in erster Linie auf die Anzahl der Mitreisenden an, müssen schließlich genügend Sitz- und Schlafplätze zur Verfügung stehen. Hinsichtlich der Ausstattung gibt es von Basic bis hin zu luxuriös ganz verschiedene Camper, die jedoch natürlich alle ihren Preis haben.

    Zu Beginn sollte man sich daher im Klaren sein, welche Anforderungen der Camper erfüllen muss. Wichtig für alle Reisenden ist schließlich das Alter und die Art des Führerscheins. Der Fahrer muss mindestens 21 Jahre alt sein und darf mit dem neuen Führerschein ein Gefährt von maximal 3,5 Tonnen steuern, es sei denn, es liegt eine Fahrerlaubnis für schwerere Fahrzeuge vor. Urlauber mit einem alten Führerschein dürfen beispielsweise noch Camper bis zu 7,5 Tonnen mieten. Übrigens lassen sich auch Wohnmobile von Privatpersonen mieten. Dafür gibt es im Internet verschiedene Plattformen, die sogenanntes Bullisharing betreiben.

    Mietwagen Check durchführen

    Hat man sich nun für ein Wohnmobil entschieden, muss vor der Reise unbedingt ein rundum Check durchgeführt sowie die Bedingungen geklärt werden. Dazu zählen:

    • Aufgezählter Listeneintrag
    • Mängel festhalten
    • Camper erklären lassen
    • Alle Gebühren erfragen
    • Versicherungsbedingungen prüfen
    • Schadensfall durchsprechen

    Eine gute Versicherung ist das A und O bei einer solchen Reise, wofür auch lieber etwas mehr Geld investiert werden sollte, als auf dem Schaden sitzen zu bleiben. Wichtig ist darüber hinaus, dass im Camper folgende Dinge vorhanden sind:

    • Warndreieck
    • Feuerlöscher
    • Radkreuz
    • Starthilfekabel
    • Abschleppseil
    • Ersatzkanister

    Das nötige Equipment

    Grundsätzlich ist der Camper nur mit dem nötigsten ausgestattet. Oftmals müssen Teller, Besteck, Schüsseln oder Töpfe selber mitgebracht werden. Gewürze, Öl, Mülltüten sowie Lebensmittel sollten daher nicht fehlen. Auch für den Außenbereich sollten Urlauber sich ein paar Dinge besorgen, um besonders in den warmen Monaten die Zeit auf dem Stellplatz auch vor dem Camper verbringen zu können.

    „Ein Klapptisch sowie Campingstühle, eine Outdoor-Hängematte sowie eine Elektro-Kühlbox können beim Campen im freien hilfreich sein, sollte man nicht auf einem öffentlichen Platz sein Lager aufschlagen und die Zeit in der freien Natur verbringen. Dabei ist auch an einen Wasserschlauch zu denken, um das im Camper eingefüllte Wasser tatsächlich nutzen zu können und nicht auf dem Trockenen zu sitzen.“ Das weiß Camping-Profi Udo von Outdoormeister.de.

    KALENDERBLATT - 24. Juni

    1717 Die Freimaurer schließen sich in London erstmals zu einer Großloge zusammen.
    1921 Die Volksabstimmung von Oberschlesien hat sich zugunsten des Verbleibs beim Deutschen Reich ausgesprochen und gegen den Anschluss an Polen. Die Abstimmung war im Versailler Vertrag festgelegt worden.
    1957 Die USA lösen in der Wüste von Nevada die fünfte und schwerste Atomexplosion der Versuchsserie aus. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, dass die USA jetzt in der Lage seien, eine "saubere" H-Bombe herzustellen, die zu 95 % frei von radioaktiver Ausschüttung sei.



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