Trigeminus

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    (lateinisch) auch: Drillingsnerv;

    5. Hirnnerv, der mächtigste der Hirnnerven. Seine Wurzelzellen bilden einen großen Nervenknoten, das "halbmondförmige Ganglion". Schon innerhalb der Schädelhöhle (Schädel) teilt er sich in drei Äste (Augennerv, Oberkiefernerv, Unterkiefernerv), die die Schädelhöhle durch verschiedene Öffnungen verlassen. Durch ihn erfolgt die sensible Innervation des Gesichts. Das von ihm versorgte Hautgebiet wird durch eine vom Kinn über das Ohr zum Scheitel verlaufende Linie begrenzt. Auch vom Augapfel, von den Zähnen, von den Schleimhäuten der Mundhöhle, der Nasenhöhen mit ihren Nebenhöhlen und der Bindehaut vermittelt er Tast-, Temperatur- und Schmerzeindrücke, nicht aber die höheren Sinneswahrnehmungen. Die Stellen, an denen die stärksten Zweige seiner drei Hauptäste aus dem Skelett austreten, liegen in der "Pupillarlinie", d.h. in der Vertikallinie durch die Pupille beim Blick geradeaus: der Erste am oberen Augenhöhlenrand, der Zweite etwa 1 cm unter dem unteren Augenhöhlenrand und der Dritte ca. 1,5 cm über dem unteren Unterkieferrand. An diesen drei Stellen besteht bei Erkrankungen Druckempfindlichkeit. Der dritte Ast des Trigeminus führt neben den sensiblen auch motorischen Fasern für die Innervation der Kaumuskeln.

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    1882 Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ.
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