Takt (Musik)

    Aus WISSEN-digital.de

    seit dem Beginn des 17. Jh.s Einteilung der Noten in regelmäßige Gruppen von betonten und unbetonten Schlägen, durch den Taktstrich voneinander getrennt. Der Takt entwickelte sich aus der begrifflichen Zusammenlegung von Tactus (der durchgehende Schlag) und Mensur (Gruppierung der Notenwerte). Er wird zu Beginn eines Musikstücks in den Noten mit zwei übereinander angeordneten Zahlen angegeben. Die obere Zahl gibt die Anzahl, die untere den Wert der Schläge im Takt an. 2/4 bedeutet Zweivierteltakt, zwischen zwei Taktstrichen addieren sich zwei Viertelnoten, vier Achtelnoten oder eine Halbenote usw. zu einem kompletten Takt. Vierviertel- und Allabrevetakt besitzen als Relikt aus der Mensuralnotation das "C" bzw. das durchgestrichene "C" als Kurzzeichen. Unter Akzentstufentakt versteht man das System der Betonungen innerhalb eines Taktes. Für den Viervierteltakt gilt beispielsweise folgendes Schema: Stark betont - unbetont - betont - unbetont. Seit dem 20. Jh. werden auch zusammengesetzte Taktarten verwendet, z.B. 5+2/8.

    KALENDERBLATT - 28. Juni

    1902 Der so genannte Dreibund, ein Geheimabkommen zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien, wird um fünf weitere Jahre verlängert. Das Abkommen hat im Kriegsfall entweder Bündnispflicht oder wohlwollende Neutralität zur Folge.
    1914 Der Erzherzog Franz Ferdinand, der Nachfolger des österreichischen Kaisers Franz Joseph und Oberbefehlshaber der Armee, wird vom serbischen Geheimbund "Die schwarze Hand" getötet. Dieses Ereignis wird zum Auslöser des Ersten Weltkrieges.
    1919 Die deutsche Delegation unterzeichnet den Versailler Vertrag. Da dieser Deutschland zum alleinverantwortlichen Schuldigen des Ersten Weltkrieges macht und Deutschland sehr harte Friedensbedingungen abverlangt, wird der Vertrag zum Bumerang für die Sieger: Der Vertrag ist mitverantwortlich für die Entwicklungen, die zum Zweiten Weltkrieg führen.



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