Skolopender

    Aus WISSEN-digital.de

    (Scolopendridae)

    Skolopender

    Skolopender sind über das gesamte Mittelmeergebiet verbreitet, wo sie sich tagsüber bevorzugt in Höhlen und unter Steinen aufhalten.

    Skolopender sind große Tausendfüßer, die je nach Art Körperlängen von bis zu 25 Zentimetern erreichen. Sie besitzen jeweils 21 Hinterleibssegmente, die mit je einem Beinpaar versehen sind.

    Skolopender ernähren sich vornehmlich räuberisch, wobei sie als Nahrung besonders Insektenlarven und Regenwürmer bevorzugen.

    Das Weibchen legt die befruchteten Eier in einer Erdhöhle ab und bewacht das Gelege, bis nach durchschnittlich fünf Wochen die Jungen schlüpfen, die zum Zeitpunkt ihrer Geburt bereits die volle Beinzahl aufweisen.

    Einige Skolopenderarten werden bei Gefahr aggressiv und können einem Störenfried schmerzhafte Bisswunden zufügen.

    Systematik

    Familie aus der Unterklasse der Hundertfüßer (Chilopoda), die zur Klasse der Tausendfüßer (Myriopoda) gerechnet wird.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).