Sir Rex Harrison

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    britischer Schauspieler; * 5. März 1908 in Huyton, Lancashire (Großbritannien), † 2. Juni 1990 New York City (USA)

    eigentlich: Reginald Carey Harrison;

    Harrison begann seine Schauspielkarriere 1924 in Liverpool. Anschließend trat er im Londoner West End auf und schaffte mit dem Stück "French Without Tears" den Durchbruch. Der Zweite Weltkrieg, in dem Harrison als Leutnant der Royal Air Force diente, unterbrach seine Laufbahn, doch schon 1949 bekam er für die Rolle des Heinrich  VIII. in dem Theaterstück "Königin für tausend Tage" den amerikanischen Tony Award.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte Harrison schon einige Filme gedreht, der Durchbruch auf der Leinwand gelang ihm jedoch erst 1963 in der Rolle des Julius Caesar in Joseph L. Mankiewicz' Monumentalfilm "Cleopatra" (1963, mit Elizabeth Taylor und Richard Burton in den weiteren Hauptrollen). Der Brite wurde für einen Oscar nominiert, an den Kinokassen war der Film allerdings ein Flop. Ein Jahr später stand Harrison auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Für die Darstellung des Professor Henry Higgins in der Musical-Verfilmung "My Fair Lady" (1964, zusammen mit Audrey Hepburn) erhielt er einen Oscar, der Film wurde ein echter Kassenschlager.

    Anschließend wurde es wieder ziemlich still um Rex Harrison. Er drehte noch zahlreiche Filme, unter anderem "Doktor Doolittle" ("Doctor Doolittle", 1967), an den großen Erfolg von "My Fair Lady" konnte er jedoch nicht mehr anknüpfen. Ab den 1970er Jahren zog er sich größtenteils aus dem Filmgeschäft zurück und war wieder mehr auf dem Broadway zu sehen. Im Juli 1989, nicht einmal ein Jahr vor seinem Tod im Alter von 82 Jahren, hob ihn die Queen in den Ritterstand.