Schlesische Kriege

    Aus WISSEN-digital.de

    die auf unsichere Rechtsansprüche gegründeten, von Friedrich II. gegen Österreich inszenierten Kriege um den Besitz Schlesiens:

    Der 1. Schlesische Krieg 1740/42 löste den Österreichischen Erbfolgekrieg aus und brachte Preußen in den Besitz Schlesiens einschließlich der Grafschaft Glatz (Frieden zu Breslau 1742).

    Der 2. Schlesische Krieg folgte 1744/45; nach Vordringen der Österreicher am Rhein zur Entlastung der verbündeten Franzosen eröffnet und nach anfänglichen Misserfolgen und großen Verlusten durch den Sieg von Hohenfriedberg 1745 zugunsten Preußens entschieden. Bestätigung des schlesischen Besitzes im Frieden von Dresden.

    1756 bis 1763 3. Schlesischer Krieg (siehe Siebenjähriger Krieg).

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    1902 Der so genannte Dreibund, ein Geheimabkommen zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien, wird um fünf weitere Jahre verlängert. Das Abkommen hat im Kriegsfall entweder Bündnispflicht oder wohlwollende Neutralität zur Folge.
    1914 Der Erzherzog Franz Ferdinand, der Nachfolger des österreichischen Kaisers Franz Joseph und Oberbefehlshaber der Armee, wird vom serbischen Geheimbund "Die schwarze Hand" getötet. Dieses Ereignis wird zum Auslöser des Ersten Weltkrieges.
    1919 Die deutsche Delegation unterzeichnet den Versailler Vertrag. Da dieser Deutschland zum alleinverantwortlichen Schuldigen des Ersten Weltkrieges macht und Deutschland sehr harte Friedensbedingungen abverlangt, wird der Vertrag zum Bumerang für die Sieger: Der Vertrag ist mitverantwortlich für die Entwicklungen, die zum Zweiten Weltkrieg führen.



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