Schamane

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    Geisterbeschwörer, der Verbindung zu den Ahnen oder zu Dämonen aufnehmen kann; vorwiegend in Sibirien, Zentralasien und bei den Indianerkulturen. Schamanen haben vielfältige Aufgaben. Sie vertreiben böse Geister, leiten die Seelen der Toten ins Totenreich und führen Heilungen durch. Das Schamanenamt wird oft über Generationen vererbt. Eine schwere Krankheit wird oft als Zeichen für die Berufung zum Schamanenamt angesehen. Wichtigste Hilfsmittel des Schamanen und Zeichen seines Standes sind die Schamanenbekleidung und die Handtrommel. Die Bekleidung ist oft mit vielen Metallscheiben und kleinen Spiegeln versehen, die zur Abwehr von bösen Geistern dienen. Spezielle Gegenstände, die ebenfalls an der Kleidung befestigt werden, gelten als Wohnstatt von guten Geistern. Auch Frauen können Schamanen werden. Die meisten Schamanen sind an eine Sippe oder Gemeinschaft gebunden.

    Grundlage des Schamanismus ist ein ausgeprägter Geisterglaube, der häufig mit dem Glauben an Seelenwanderung verbunden ist. Die Seelen verstorbener Schamanen gehen oft auf ihre Nachkommen über. Schamanen kontrollieren normalerweise eine ganze Anzahl von Hilfsgeistern, wobei der Umgang mit diesen Geistern besondere Anforderungen an den Schamanen stellt.

    KALENDERBLATT - 6. Dezember

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    1882 Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ.
    1890 Die Oper "Die Trojaner. Erster Teil – Die Einnahme von Troja" von Hector Berlioz wird in Karlsruhe in der deutschen Fassung uraufgeführt.



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