Republikflucht

    Aus WISSEN-digital.de

    die in der DDR verwendete Bezeichnung für das illegale Verlassen des Landes oder das Verbleiben im Ausland bei legaler Ausreise; 1957 zum Straftatbestand erklärt und mit bis zu drei Jahren Gefängnis bedroht; 1979 Erhöhung des Strafmaßes auf bis zu acht Jahre; in den 1980er Jahren wurden jährlich 1 500 bis 2 000 Menschen wegen Republikflucht verurteilt.

    KALENDERBLATT - 18. Juni

    1922 Der HSV und der 1. FC Nürnberg erkämpfen beim Finale der Deutschen Fußballmeisterschaft in Berlin ein Unentschieden – das Spiel endet 2:2.
    1974 Die nach acht Monaten israelischer Kriegsgefangenschaft heimkehrenden syrischen Soldaten, die im Jom-Kippur-Krieg gegen Israel gekämpft haben, werden in der syrischen Hauptstadt Damaskus von über 20 000 Menschen begrüßt.
    1995 In Frankreich erringt das erste Mal ein Kandidat der FN (Front National) die absolute Mehrheit. Der Vertreter der rechtsextremen Partei wird zum Bürgermeister von Toulon gewählt.



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