Rem Koolhaas

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    niederländischer Architekt, Architekturtheoretiker und Stadtforscher; * 17. November 1944 in Rotterdam

    Nach einer Tätigkeit als Journalist und Drehbuchautor begann Koolhaas Ende der 1960er-Jahre ein Architekturstudium an der Architectural Association School of Architecture in London. Im Anschluss folgten architekturtheoretische Arbeiten und 1975 die Gründung des Architekturbüros OMA (Office for Metropolitan Architecture) zusammen mit Elia Zenghelis, Zorp Zenghelis und Koolhaas' späterer Frau Madelon Vriesendorp. Als Koolhaas' einflussreichste Schrift gilt "Delirious New York: A Retroactive Manifesto of Manhattan" (1978). Anfang der 1980er-Jahre wurden die ersten seiner Entwürfe realisiert. Neben dem Architekturbüro OMA leitet Koolhaas die interdisziplinäre Forschungsgruppe AMO und hat eine Professur an der Harvard-Universität inne.

    Im Jahr 2000 wurde er mit dem renommierten Pritzker-Preis ausgezeichnet, 2005 erhielt er den "Mies van der Rohe Award for European Architecture".

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).