Psalterium

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch, griechisch)

    mittelalterliches Zupf- oder Streichinstrument aus der Familie der Zithern; erste schriftliche Erwähnung bereits im Alten Testament; in Deutschland seit dem 12. Jh. verbreitet. Das Psalterium ist der Vorläufer des Hackbretts. Der hölzerne Klangkörper ist dreieckig oder trapezförmig, meist mit geraden, selten mit geschwungenen Seiten. Für jeden Ton gibt es eine Saite; die Tonhöhe kann nicht verändert werden. Heute findet das Instrument vor allem Verwendung in der Hausmusik.

    Das Zupf-Psalterium kann mit den Fingern oder einem Plektrum gespielt werden. Es ist in zahlreichen Ländern des Nahen Ostens (Quanun) sowie in Finnland (Kantele) verbreitet.

    Das Streich-Psalterium wird mithilfe eines Bogens gespielt und kann als Alt-, Tenor- oder Bassinstrument gebaut werden.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).