Messe (Liturgie)

    Aus WISSEN-digital.de

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    Papstmesse im Petersdom

    (von lateinisch: missa, "Entlassung")

    Messe bezeichnet das Messopfer, d.h. die Feier des neutestamentlichen eucharistischen Opfers in der katholischen Kirche. Der Name geht auf die frühere, lateinische Entlassungsformel "Ite, missa est" zurück. Siehe auch Messe (Musik).

    Je nach Feierlichkeit gibt es eine Unterscheidung in gesungene Messe, Missa solemnis (feierliches Hochamt) und Pontifikalamt (höchste Form der Papalmesse, von Bischöfen zelebriert).

    Das Zweite Vatikanische Konzil brachte bedeutende liturgische Erneuerungen: Neben der lateinischen Sprache wurde die jeweilige Landessprache für die gesamte Messe freigegeben, die Zelebration wird zu den Gläubigen hin durchgeführt.

    Die lutherischen Gottesdienstordnungen sind in ihrem Aufbau weitgehend an die Messe angelehnt.

    Bestandteile der Messe

    Eröffnung

    mit Introitus, Begrüßung, Schuldbekenntnis, Kyrie, Gloria und Tagesgebet;

    Wortgottesdienst

    mit Lesung(en) (Epistel), Halleluja, Evangelium, Predigt, Credo und Fürbitten;

    Eucharistiefeier

    mit Gabenbereitung, eucharistischem Hochgebet (mit Präfation und Sanctus), Vaterunser, Friedensgruß, Brechen des Brotes mit Agnus Dei und Kommunion;

    Schluss

    mit Schlussgebet, Mitteilungen für die Gemeinde, Segen und Entlassungsformel

    KALENDERBLATT - 11. August

    1257 Der Papst ruft zur Preußen- und Livland-Mission auf. Der christliche Missionsauftrag gab für viele weltgeschichtliche Eroberungszüge die Rechtfertigung, so auch jetzt bei der deutschen Ostexpansion.
    1898 Ende des spanisch-amerikanischen Kriegs.
    1919 Verkündigung der Weimarer Verfassung.



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