Malthusianismus

    Aus WISSEN-digital.de

    an die Schlussfolgerungen des britischen Nationalökonomen Th. Malthus über die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums ("Versuch über das Bevölkerungsgesetz", 1798) anknüpfende Ansicht, dass das Wachstum der Menschheit die ökologische Belastbarkeit der Erde überfordere. Der Ökonom ging davon aus, dass die Bevölkerung sich in geometrischer Reihe (Vervielfachung durch Multiplikation) vermehre, die Unterhaltsmittel (Nahrung) aber nur in arithmetischer Reihe (Steigerung durch Addition) zunähmen; der notwendige Ausgleich vollziehe sich naturgesetzlich (Massensterblichkeit durch Not und Mangel) und sei nicht Aufgabe des Staates; die Rettung liege demnach in der Verantwortlichkeit des Einzelnen: Beschränkung der Kinderzahl durch sexuelle Enthaltsamkeit, erhöhtes Heiratsalter, sofern der Nachkommenschaft keine genügenden Lebensgrundlagen gesichert werden könnten.

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    1257 Der Papst ruft zur Preußen- und Livland-Mission auf. Der christliche Missionsauftrag gab für viele weltgeschichtliche Eroberungszüge die Rechtfertigung, so auch jetzt bei der deutschen Ostexpansion.
    1898 Ende des spanisch-amerikanischen Kriegs.
    1919 Verkündigung der Weimarer Verfassung.



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