Loris (Halbaffen)
Aus WISSEN-digital.de
(Lorisidae)
Diese Halbaffen sind in den Wäldern Afrikas, Indiens und Sri Lankas vertreten.
Die asiatische Art des Schlanklori misst nur etwa 20 Zentimeter, sein dichtes Fell ist rötlich-grau-braun gefärbt; der dunkelbraune Plumplori ist etwa 15 Zentimeter größer.
Der Lori ist nahezu schwanzlos, hat große, nach vorne gerichtete Augen, die durch dunkle Ringe noch größer erscheinen und nachts, wenn der Lori aktiv wird, sehr wirksam sind. In der Regel bewegt sich der Lori nur langsam, er ist jedoch ein sehr guter Kletterer. Er hat sehr lange und ausgeprägte Greifhände mit gegenständigen Daumen und Großzehen. Auf der Jagd oder bei Gefahr kann er sehr schnell werden.
Der Lori ist Allesfresser, er ernährt sich von Vögeln, Insekten und Früchten.
Nach fünf Monaten Tragezeit wird in der Regel nur ein Junges geboren, das sich sofort nach der Geburt am Fell der Mutter festkrallt.
Systematik
Familie aus der Teilordnung der Loriartigen (Lorisiformes).
Arten:
Bärenmaki (Arctocebus calabarensis)
Plumplori (Nycticebus coucang)
Potto (Perodicticus potto)
Schlanklori (Loris tardigradus)
Kalenderblatt - 5. Oktober
| 1582 | Einführung des Gregorianischen Kalenders. |
| 1762 | Uraufführung der deutschen Oper "Orpheus und Euridice" von Christoph Willibald Gluck in Wien. |
| 1789 | Der Zug der Marktfrauen nach Versailles zwingt den französischen König zum Umzug in die Hauptstadt. |
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