Lady Margot Fonteyn

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    britische Tänzerin; * 18. Mai 1919 in Reigrate, Surrey, † 21. Februar 1991 in Panama

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    M. Fonteyn und R. Nurejew

    Ihr bürgerlicher Name war Peggy Hookham. Seit dem fünften Lebensjahr erhielt sie Ballettunterricht, bei G. Gontscharow, Serafine Astafieva, Nicolas Legat und Vera Volkova und an der Sadler's Wells School. Margot Fonteyn debütierte 1934 in Tschaikowskys "Nussknacker" mit dem" Vic-Wells Ballet" und erhielt 1935 in dem von Frederic Ashton choreografierten Ballett "Le Baiser de la Fée" (Musik von Strawinsky) ihr erstes Solo. Sie tanzte in zahlreichen von Ashtons Balletten und in Balletten des Sadler´s Wells und späteren Royal Ballet. Sie war in der westlichen Welt als Primaballerina assoluta sowohl in klassischen als auch in modernen Stücken sehr erfolgreich, u.a. in der Uraufführung der "Undine" von Frederic Asthon in London (1958). Ab 1959 war sie Gasttänzerin des Royal Ballet.

    1962 trat sie zum ersten Mal mit dem russischen Tänzer Rudolf Nurejew in "Giselle" auf. Mit Nurejew als Partner tanzte sie in "Dornröschen", "Giselle", "Schwanensee" und "Romeo und Julia".

    Für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew schrieb Aston das Ballett "Marguerite et Armand", das auf Dumas "Kameliendame" basierte. 1963 fand die Uraufführung im Royal Opera House statt.

    1979 trat Margot Fonteyn zum letzten Mal in einer Geburtstagsgala des Royal Ballet auf.

    Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universitäten von London und Leeds. 1954 wurde sie Präsidentin der Royal Academy of Dancing und 1957 von der Königin in den persönlichen Adelsstand erhoben ("Dame of the British Empire").

    KALENDERBLATT - 26. Januar

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