Joseph II. von Habsburg-Lothringen

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    deutscher Kaiser; * 13. März 1741 in Wien, † 20. Februar 1790 in Wien

    1764 römischer König, seit 1765 Mitregent seiner Mutter Maria Theresa, seit 1780 Alleinherrscher; erwarb bei der 1. Polnischen Teilung 1772 Ostgalizien, 1775 die Bukowina, versuchte vergeblich, Bayern zu gewinnen (1778/79 Bayerischer Erbfolgekrieg; 1785 Fürstenbund) und erhielt lediglich das Innviertel, führte 1788 unglücklich Krieg gegen die Türken; neben Friedrich dem Großen Vertreter des aufgeklärten Absolutismus und radikaler Reformer: Abschaffung der Leibeigenschaft und des Zunftzwanges, konfessionelle Toleranz, Pressefreiheit, Rechtsgleichheit; Aufhebung zahlreicher Klöster und anderes auf dem Weg zu einem österreichischen Einheitsstaat.


    Scheiterte aber mit seinem Zentralismus und der Bevorzugung des deutschen Elements am Widerstand der Länder, mit seinem Vorgehen gegen die Privilegien an den Ständen und mit seinen staatskirchlichen Bestrebungen an der Kirche; die von ihm verfochtenen Prinzipien, besonders im kirchlichen Bereich, blieben als Josefinismus lebendig.

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
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