John Ericsson

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    englischer Erfinder; * 31. Juli 1803, † 8. März 1889

    Ericsson, dessen Vater ein schwedischer Bergwerksbesitzer war, zeigte bereits frühzeitig technische Begabung. Schon mit 14 Jahren wurden ihm selbstständige Vermessungsarbeiten übertragen. Von seinem 17. bis zum 22. Lebensjahr Soldat, verließ Ericsson im Mai 1826 Schweden und ging nach England, um dort eine von ihm erdachte Heißluftmaschine zu bauen und auszuproben. Er widmete sich auch anderen technischen Problemen. So baute er mit Braithwaite zusammen die Lokomotive "Novelty" und beteiligte sich mit ihr an dem Lokomotiv-Wettstreit von Rainhill, aus dem Stephenson als Sieger hervorging.

    Ericssons erste 5-PS-Luftmaschine, die er 1833 baute, erregte großes Aufsehen. Man setzte die größten Hoffnungen in diese Maschine, da man glaubte, alle zugeführte Wärme in einem Regenerator zurückgewinnen zu können. Erst später kam man zu der Erkenntnis, dass sich ein großer Teil der Wärme in Arbeit umsetzte und nicht mehr als Wärme zurückgewonnen werden konnte.

    Den Problemen der Schiffsschraube schenkte Ericsson größte Beachtung und führte 1836 der englischen Admiralität auf der Themse den ersten von ihm erbauten Schraubendampfer vor. Da Ericsson aber von der englischen Marineleitung die gewünschte Unterstützung nicht erhielt, wandte er sich nach Amerika. Das erste große Kriegsschiff, das, von Ericsson entworfen, mit Propellern ausgerüstet wurde, war die "Princeton". Nach einem missglückten Versuch, die Luftmaschine als Antrieb für ein größeres Schiff zu benutzen, gab Ericsson den Bau solcher Maschinen auf. Er ist noch bekannt als der Erbauer des ersten Monitors, eines stark gepanzerten Schiffes, dessen Rumpf fast gänzlich unter Wasser lag, während sich über Wasser nur ein Panzerturm mit schweren Geschützen zeigte.

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