Igel

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    Zwei junge Igel

    Die Igel (Erinaceidae) gehören zu einer Familie der Säugetiere, die rund 25 Arten umfasst. Vebreitet sind sie vor allem in Asien, Afrika und Europa. Am häufigsten kommen in Europa der Nördliche Weißbrustigel und der Braunbrustigel vor.

    Allgemein unterscheidet man zwischen zwei Unterfamilien, dem Stacheligel und dem stachellosen Ratten- oder Haarigel. Die Unterfamilien des Igels weichen äußerlich sehr stark voneinander ab, stimmen jedoch in den grundlegenden anatomischen Eigenschaften miteinander überein. Alle Igelarten zeichnen sich durch eine lange Nase und einen äußerst feinen Geruchssinn aus.

    Bevorzugt halten sich Igel in Wäldern und Buschvegetationen auf. Obwohl viele Arten gut klettern könne, trifft man Igel meist am Boden an, wo sie nach Nahrung suchen.Igel ernähren sich zum Großteil von tierischer Kost, wie beispielsweise Insekten, Weichtieren, Würmern und Fröschen. Daher gelten sie als nützliche Tiere, die große Mengen von Ungeziefer verzehren. Seltener fressen sie auch Wurzeln oder Früchte.

    Igel paaren sich im Normalfall einmal im Jahr, zumeist im Frühling. Nach einer Tragzeit von etwa fünf bis sechs Wochen bringen sie etwa ein bis fünf Jungtiere zur Welt, die anfangs blind sind und nur weiche Stacheln aufweisen, um bei der Geburt das Muttertier nicht zu verletzen. Geschlechtsreif sind Igel meist nach 6 bis 12 Monaten.

    Besonders in den nördlichen Regionen ihres Verbreitungsgebiets halten die Igel während der kalten Jahreszeit einen Winterschlaf, der von Oktober bis April andauert.

    Systematik

    Einzige Familie aus der Überfamilie der Igelartigen (Erinacoidea) in der Ordnung der Insektenfresser (Insectivora).

    Unterfamilien:

    Ratten- oder Haarigel (Echinosoricinae)

    Stacheligel (Erinaceinae)

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