Hexachord

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch-lateinisch)

    eine Reihe von sechs stufenweise aufeinander folgenden Tönen, beispielsweise der diatonischen Tonleiter. In der mittelalterlichen Musiktheorie bezeichnet der Begriff speziell die Tonfolge Ganzton - Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton, also ein Halbton eingerahmt von jeweils zwei darunter- und darüberliegenden Ganztönen. Mithilfe dieser Anordnung konnten alle Töne des im Mittelalter zur Verfügung stehenden Tonraums unter Verwendung der Solmisationssilben genau in ihrer Lage benannt werden. Je nach Ausgangston werden die Hexachorde als H. naturale (auf C), H. molle (auf F) und H. durum (auf G) bezeichnet. Erstmals wurde das System von G. v. Arezzo (nach 1000) beschrieben.

    KALENDERBLATT - 6. Dezember

    1882 Carl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" wird in Wien uraufgeführt.
    1882 Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ.
    1890 Die Oper "Die Trojaner. Erster Teil – Die Einnahme von Troja" von Hector Berlioz wird in Karlsruhe in der deutschen Fassung uraufgeführt.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!