Farnpflanzen

    Aus WISSEN-digital.de

    Zu den Sprosspflanzen gehörende Gruppe von Pflanzen, bei denen entwicklungsgeschichtlich zum ersten Mal die Grundorgane Wurzeln, Sprossachse und Blatt auftreten. Die Abteilung der Farnpflanzen umfasst weltweit über 10 000 Arten. Ihre relativ großen Blätter sind oft gestielt, gefiedert oder spiralenförmig aufgerollt.

    Ihren Höhepunkt erreichten die Farnpflanzen in früheren Erdzeitaltern, in denen sie das Material für die riesigen Steinkohlenlager lieferten. Die Urfarne, die nachweisbar ältesten Landpflanzen, sind bereits im Erdaltertum ausgestorben und heute nur noch als Versteinerungen vorhanden. Sehr widerstandsfähige Farne gibt es bis in subarktische, arktische und alpine Gebiete. Die Bärlappe sind moosartige, gabelig verzweigte Gewächse mit zahlreichen ungestielten Kleinblättern.

    Inzwischen ausgestorbene Urformen der Schachtelhalme bildeten riesige Bäume (baumförmige Farne findet man heute noch in der tropischen Nebelwaldzone). Heute noch vorkommende Schachtelhalmarten (z.B. Acker-, Sumpf- und Waldschachtelhalm) bilden zwei verschiedene Triebe aus derselben Pflanze: Im Frühjahr wachsen Triebe ohne Chlorophyll, die der Sporenverbreitung dienen. Danach entstehen grüne, beblätterte Sommertriebe, die die Vorräte wieder auffüllen. Ihre Stängel bestehen aus ineinander geschachtelten Internodien.

    Farne sind von ihrer äußeren Gestalt her sehr unterschiedlich: In den Tropen gedeihen bis 20 m hohe Baumfarne, in gemäßigten Breiten Farnstauden. An der Unterseite der Farnwedel bilden sich Sporenkapseln; unter geeigneten Bedingungen keimen die Sporen aus und entwickeln einen Vorkeim, auf dem sich männliche und weibliche Geschlechtszellen bilden. In ihrer Entwicklung zeigt sich ein deutlicher Generationswechsel zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Generation.

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