Farbstoffe

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    zum Färben geeignete Substanzen. Meist handelt es dabei um organische Verbindungen, die im Gegensatz zu den Pigmenten löslich sind oder in eine lösliche Verbindung überführt werden können.

    Farbstoffe können anhand ihres färberischen Verhaltens oder ihrer chemischen Struktur unterschieden werden.

    Unterscheidet man sie nach ihrer chemischen Struktur, so erhält man folgende Gruppen:

    a) Azofarbstoffe;

    b) Anthrochinofarbstoffe;

    c) Triphenylmethanfarbstoffe;

    d) Indigofarbstoffe;

    e) Phthalsäurefarbstoffe;

    f) Phthalcyaninfarbstoffe.

    Eine Einteilung nach färberischen Gesichtspunkten führt unter anderem zu folgenden Gruppen:

    a) Beizenfarbstoffe;

    b) Direktfarbstoffe (substantive Farbstoffe);

    c) Entwicklungsfarbstoffe;

    d) Küpenfarbstoffe;

    e) Reaktivfarbstoffe;

    f) Säurefarbstoffe.

    Weiterhin wird zwischen natürlichen Farbstoffen (z.B. Purpur, Indigo, Karmin) und synthetischen Farbstoffen unterscheiden, die sich aus aromatischen und heterocyclischen Verbindungen zusammensetzen.

    Die Gruppen in den Molekülen, die für die Farbe verantwortlich sind, bezeichnet man als Chromophore.

    Zu den wichtigsten Farbstoffen gehören die Cyanine und die Azofarbstoffe. Bei Ersteren handelt es sich um natürliche Farbstoffe, deren Grundstrukur auf dem Flavon beruht. Azofarbstoffe, wie zum Beispiel Azobenzol, sind durch eine Azogruppe (-N=N-) gekennzeichnet. Auf Grund der Doppelbindung existieren jeweils Stereoisomere, deren Farbe und Eigenschaften unterschiedlich sind.

    Kalenderblatt - 6. Dezember

    1882 Carl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" wird in Wien uraufgeführt.
    1882 Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ.
    1890 Die Oper "Die Trojaner. Erster Teil – Die Einnahme von Troja" von Hector Berlioz wird in Karlsruhe in der deutschen Fassung uraufgeführt.