Donald Sutherland

    Aus WISSEN-digital.de

    kanadischer Schauspieler; * 17. Juli 1934 in Saint John

    Der in Kanada aufgewachsene Schauspieler wollte ursprünglich Ingenieur werden, verließ jedoch schon nach kurzer Zeit die Universität von Toronto, um nach London zu gehen, wo er ein Schauspielstudium an der Royal Academy of Music and Arts begann. Auch diese Ausbildung brach er bereits nach kurzer Zeit ab und schlug sich zunächst als Nebendarsteller in kleinen Fernsehproduktionen durch.

    Sein Kinodebüt hatte der vielseitige Schauspieler 1964 in dem italienischen Gruselfilm "Schloss der lebendigen Toten" ("Il castello dei morti vivi"), der ihm verschiedene Engagements bescherte. Eine erste Hauptrolle konnte Sutherland jedoch erst 1970 in R. Altmans Militärkomödie "M.A.S.H." spielen, in der er einen respektlosen Doktor darstellte. Es folgten Filme wie der Psychothriller "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ("Don't Look Now", 1973) und "1900" ("Novecento", 1976, unter der Regie von Bertolucci). Für seine Nebenrolle in der Fernsehserie "Path to War" erhielt Donald Sutherland den Golden Globe für 2002.

    Der wandlungsfähige Schauspieler spielte die unterschiedlichsten Rollen und ist vor allem durch sein überragendes Talent bekannt. Neben seiner Arbeit als Schauspieler setzte sich Sutherland auch immer wieder für soziale und politische Belange ein. Er ist außerdem der Vater von Kiefer Sutherland, der ebenfalls die Laufbahn des Schauspielers eingeschlagen hat.

    Filme (Auswahl)

    1964 - Schloss der lebendigen Toten (Il castello dei morti vivi)

    1970 - M.A.S.H.

    1973 - Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don't Look Now)

    1976 - 1900 (Novecento)

    1976 - Casanova (unter der Regie von F. Fellini)

    1981 - Die Nadel (Eye of the Needle)

    1984 - Tödlicher Irrtum (Ordeal by Innocence)

    1988 - Die Nacht der Dämonen (Apprentice to Murder)

    1991 - John F. Kennedy - Tatort Dallas (JFK)

    1994 - Enthüllung (Disclosure)

    1995 - Outbreak - Lautlose Killer (Outbreak)

    1996 - Die Jury (Time to Kill)

    1997 - Der Auftrag (The Assignment)

    1999 - Instinkt (Instinct)

    2000 - The Art of War

    2001 - Final Fantasy: Die Mächte in dir (The Spirits Within)

    2003 - The Italian Job

    KALENDERBLATT - 10. Dezember

    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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