Dompfaff

    Aus WISSEN-digital.de

    (Pyrrhulla pyrrhulla)

    auch: Gimpel, Blutfink;


    der Dompfaff ist über weite Teile Nord- Mittel und Westeuropas bis nach Asien verbreitet, wo er sich bevorzugt in dichten Laub- und Nadelwäldern sowie in Parklandschaften und Gärten aufhält.

    Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 17 Zentimetern und ist durch seine Färbung unverkennbar: die Kopfkappe, die Flügel und der Schwanz sind schwarz, der Rücken ist grau, und die Bauchseite ist bei den Männchen leuchtend hellrot und bei den Weibchen rotbraun. Die Flügel sind mit einer weißen Binde versehen.

    Der Dompfaff ernährt sich vornehmlich von Körnern, frisst aber auch Samen und Knospen von Obstbäumen, weshalb er in Obstbaumkulturen ein unwillkommener Gast ist.

    Zwischen Mai und Juli legt das Weibchen bis zu sechs Eier in ein Nest, das bevorzugt auf Nadelbäumen errichtet wird. Aus den gefleckten, hellblauen Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen die Jungvögel, die nach weiteren zwei Wochen flügge werden.

    Systematik

    Art aus der Unterfamilie der Stieglitzverwandten (Carduelinae).

    Kalenderblatt - 11. Juli

    1920 Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
    1936 Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.