Deshalb ist ein Saunabesuch so wertvoll

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    Die Sauna ist nicht nur in Finnland beliebt. Rund 25 Millionen Deutsche gehen laut einer Studie aus dem Jahr 2020 regelmäßig zum Schwitzen. Angesichts der vielen Vorzüge ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen eine eigene Sauna einbauen lassen.

    Lohnt sich eine eigene Sauna?

    Wahrscheinlich würden noch viel mehr Menschen saunieren, wenn sie eine eigene Sauna hätten. Immerhin jeder fünfte Deutsche, der nicht schwitzen geht, tut dies aus Scham. Andere stört, dass eine vertrauliche Unterhaltung mit Familienangehörigen nicht möglich ist. Die Privatsphäre ist vielen Menschen so wichtig, dass sie nicht in die Sauna gehen. Für sie ist eine private Wellnessoase perfekt.

    Eine eigene Sauna bietet viele Vorteile. Sie hat immer geöffnet, man muss sich nicht vor fremden Menschen nackt zeigen und die möglicherweise lange Anreise entfällt. Die Rentabilität steigt mit der Zahl der Saunagänge. Theoretisch ist ein täglicher Besuch möglich. Bei Hinzurechnung der Zeitersparnis lohnt es sich meist schon bei einer Nutzung pro Woche, eine Sauna zu kaufen.

    Vielfältige Vorteile durch eine Schwitzkur

    Der regelmäßige Besuch der Sauna hat zweifellos viele Vorteile. Er stärkt das Immunsystem und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Gegensatz zu Sport steigt der Blutdruck nur wenig. So können auch Menschen, die einen Herzinfarkt erlitten haben, die wohltuenden Sitzungen nutzen. Sie dürften allerdings nach dem Saunieren ihren Körper nicht mit einer Schwalldusche schockartig herunterkühlen. Hier ist eine lauwarme Dusche angebracht.

    Die Sauna hat viele wunderbare Wirkungen. So sinkt das Risiko einer Demenz erheblich. Männer, die vier bis sieben Mal pro Woche schwitzen, erkranken einer Studie zufolge um 66 % seltener an der Krankheit. Weniger Saunagänge zeigen ebenfalls eine spürbare Wirkung. Generell hat ein Aufenthalt eine belebende Wirkung, und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die Universität von Ostfinnland hat herausgefunden, dass sich mit regelmäßigen Saunabesuchen die Lebenserwartung erhöhen lässt. Warum dies so ist, konnten die Wissenschaftler allerdings nicht herausfinden.

    Regeln beachten

    Das Motto „viel hilft viel“ sollte nicht angewendet werden, auch wenn die Sauna wie ein Jungbrunnen wirkt. Gegen einen täglichen Besuch ist zwar nichts einzuwenden, es muss jedoch auf die Dosierung geachtet werden. Mehr als acht bis zwölf Minuten soll ein Saunagang nicht dauern. Pro Besuch sind bis zu drei Sitzungen unbedenklich, bei mehreren Besuchen pro Woche ist die Reduzierung auf zweimal Schwitzen sinnvoll.

    Mediziner empfehlen, die Sauna nicht direkt nach einem üppigen Mahl zu besuchen. Die Verdauung belastet den Kreislauf. Da während einer Sitzung ein Flüssigkeitsverlust auftritt, muss zwischen den Saunagängen viel getrunken werden. Vor dem Gang in die Kabine ist das Duschen nicht nur aus hygienischen Gründen sinnvoll. Dadurch wird der Körper auch von Kosmetika befreit, die sonst durch das starke Schwitzen möglicherweise zu Hautreaktionen führen.

    Der richtige Standort einer eigenen Sauna

    Bei der Planung einer eigenen Sauna spielt auch der Standort eine Rolle. Eine übliche Lösung ist, die Kabine im Keller einzubauen. Bei ausreichender Größe ist das Bad ebenfalls ein geeigneter Ort. Der Boden muss auf jeden Fall wasser- und feuerfest sein. Außerdem muss in der Nähe ein 380-Volt-Stromanschluss anliegen. Die Alternative ist eine Gartensauna mit Saunaofen auf Holzbasis, der allerdings genehmigungspflichtig ist.

    Fazit: Für den Schutz der eigenen Gesundheit ist eine eigene Sauna eine lohnenswerte Investition.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



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