Deck

    Aus WISSEN-digital.de

    annähernd waagerechte Fläche, die den Rumpf von Wasserfahrzeugen nach oben hin abschließt bzw., soweit erforderlich, unterteilt.

    Das oberste durchlaufende Deck bezeichnet man als Haupt- oder Oberdeck, dasjenige, bis zu dem die Schotte geführt werden, als Schottendeck, und das Deck mit festen wasserdichten Verschlüssen, auf das der Freibord bezogen wird, als Freiborddeck. Insbesondere auf Fahrgastschiffen bezeichnet man die Zwischendecks vom Hauptdecks (auch I. Deck oder A-Deck genannt) aus nach unten mit Zahlen (II., III. IV. Deck usw.) oder Buchstaben (B-, C-, D-Deck). Ebenso wie der Schiffsrumpf werden auch die Aufbauten durch Decks (Aufbaudecks) abgeschlossen und unterteilt (Blackdeck, Brückendeck, Peildeck, Bootsdeck, Promenadendeck, Poopdeck u.a.).

    Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man als Deck auch den Raum zwischen zwei Decks. Das Hauptdeck und die Aufbaudecks von Seeschiffen haben oft eine Querschiffswölbung (Decksbucht), die das Wasser von Sturzseen schnell ablaufen lässt. Das Hauptdeck besonders kleinerer Fahrzeuge (Schlepper, Fischereifahrzeuge) steigt außerdem nach dem Heck und vor allem nach dem Bug zu etwas an (Deckssprung), wodurch die Seetüchtigkeit des Schiffs erhöht wird.

    KALENDERBLATT - 17. Mai

    1885 Kaiser Wilhelm I. verleiht der Neu-Guinea-Compagnie einen Schutzbrief für die Gebiete Neu-Guineas, die als "herrenloses Land" somit unter deutscher Oberhoheit stehen.
    1892 Uraufführung der Oper "Bajazzo" von Leoncavallo.
    1943 Britische Bomber zerstören die Staumauer des Möhnsees und verursachen damit eine Wasserlawine, der mehr als 1 100 Menschen zum Opfer fallen.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!