Cree

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    Sammelbezeichnung nordamerikanischer Indianerstämme in der Subarktis; umfasst heute rund 125 000 Menschen in Kanada und 8 300 Menschen in den Vereinigten Staaten (v.a. Montana). Die Cree gehören zur Sprachfamilie des Algonkin.

    Die Cree lebten und leben von Jagd und Fischfang, später kam der Handel mit Pelzen hinzu. Ein Teil der Cree wanderte in die südlicher gelegenen Prärien ab und verbündete sich mit den Assiniboins, von denen sie viele Gewohnheiten der Prärieindianer übernahmen. Die Cree, die in den Wäldern Kanadas blieben, werden Woodland-Cree genannt. Die Woodland-Cree wohnten in Kuppelhütten. Nur in Kriegszeiten schlossen sich die kleinen Familiengruppen zu größeren Verbänden zusammen. Eine bedeutende Rolle spielte bei den Cree der Medizinmann. Pockenepidemien und Kriege mit benachbarten Indianerstämmen haben die Bevölkerung im 18. und 19. Jh. stark reduziert. Heute wird die traditionelle, auf der Jagd basierende Lebensweise der Cree durch zunehmende Umweltverschmutzung und Zerstörung der Jagdgebiete durch Uranbergbau und Staudammprojekte gefährdet.


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