Cottbus

    Aus WISSEN-digital.de

    kreisfreie Stadt in der Niederlausitz in Brandenburg, an der Spree gelegen; ca. 110 000 Einwohner.

    Technische Universität, Fachhochschule, Kirche St. Nicolai, Schloss Branitz; Textil-, Maschinen- und Holzindustrie, Braunkohleförderung.

    Geschichte

    Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1156, die Region selbst war damals bereits seit Jahrhunderten besiedelt. Die Wenden bauten im Schutz eines Burgwalls (vermutlich im 10. Jh. errichtet) ein Dorf. Im 13. Jh. wurde von den Deutschen, die die slawische Burg erobert hatten, planmäßig die Stadt Cottbus angelegt. Die Stadt entwickelte sich zu einem Handelszentrum, das vor allem für den Textilienhandel Bedeutung hatte.

    Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges gewann Cottbus erst im 18. Jh. wieder wirtschaftlich an Bedeutung (erneut vor allem im Textilienhandel). Im 19. Jh. begann die Industrialisierung; die Braunkohleförderung wurde aufgenommen, die Cottbus in der zweiten Hälfte des 20. Jh.s zum wohl wichtigsten Kohlelieferanten der DDR machte.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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