Bretagne (Region)
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Halbinsel und Region im Norden Frankreichs; 27 210 km2; 3,0 Millionen Einwohner; wichtigste Städte: Brest, Rennes.
Prähistorische Menhire und Dolmen; mehrere Häfen, Landwirtschaft, Fischerei.
Geschichte
Wegen ihrer seit dem 5. Jh. n.Chr. aus England geflüchteten Keltenbevölkerung Britannia minor (Klein-Britannien) genannt (die Bewohner Britanni, Bretonen); 497 fränkisch, später selbstständig (Bretonische Mark Karls des Großen gegen die unruhigen Bretonen); 1113 englische Lehenshoheit, 1166 englisch; seit 1213 unter einer capetingischen Nebenlinie, 1297 Herzogtum, 1488-1532 Kronbesitz; zur Zeit der Französischen Revolution zusammen mit der Vendée Hauptgebiet der königstreuen Volksbewegung; starke separatistische Bewegung der keltisch sprechenden Bretonen im 2. Weltkrieg, beim deutschen Rückzug flohen die Führer nach Irland.
Kalenderblatt - 13. Januar
| 1782 | Das Sturm-und-Drang-Schauspiel "Die Räuber" wird als erstes Stück von Friedrich Schiller in Mannheim uraufgeführt. |
| 1911 | Uraufführung von Gerhart Hauptmanns Tragikomödie "Die Ratten". |
| 1935 | Im Saarland findet eine Abstimmung statt, deren Ergebnis das Saarland wieder deutsch werden lässt. |
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