Bosnien
Aus WISSEN-digital.de
historische Landschaft des früheren Jugoslawiens, ursprünglich von Illyrern bewohnt; auf der Balkanhalbinsel gelegen und nördlicher Landesteil der Republik Bosnien-Herzegowina; hauptsächlich gebirgig mit ausgedehnten Nadel- und Eichenwäldern in feuchtem Klima.
Bodenschätze: Eisen und Kupfer (bosnisches Erzgebirge).
Geschichte
Gehörte in römischer Zeit zur Provinz Dalmatien; seit 600 von Südslawen (Kroaten und Serben) besiedelt; unter der Herrschaft von Fürsten (Titel: Ban) und unter ungarischer Oberhoheit; von Ban Stephan Twertko I. (1353-1391) geeinigt und 1377 Königreich, Verfall und Adelsherrschaft unter den Nachfolgern; 1463 von den Türken unterworfen (Herzegowina, der südwestliche Teil, erst 1482); Übertritt des Großteils des Adels zum Islam; 1875 Aufstand, 1878 durch den Berliner Kongress unter österreichischer Verwaltung, langwierige und blutige Niederwerfung des Aufstands, wirtschaftlich und kulturelle Erschließung (Bahnen, Straßen, Schulen).
1908 Eingliederung in den österreichisch-ungarischen Staatsverband (Annexions- oder Bosnien-Krise); Herd des großserbischen Nationalismus. 28. Juni 1914 Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo; 1919 zu Jugoslawien. Im Zweiten Weltkrieg erbitterter Widerstand gegen die deutsch-italienische Besetzung. Seit 1992 Landesteil der Republik Bosnien-Herzegowina.
Kalenderblatt - 10. September
| 1721 | Nach 21 Jahren wird der Große Nordische Krieg durch den Frieden von Nystadt beendet. |
| 1898 | Kaiserin Elisabeth von Österreich ("Sisi") wird vom Anarchisten Lucheni in Genf erdolcht. |
| 1919 | Die Österreichisch-Ungarische Monarchie wird im Frieden von Saint-Germain-en-Laye aufgelöst. |
Magazin
- Japanreisen im Trend: Was eine Reise nach Japan kostet und warum das Land immer beliebter wird
- IFA 2026 in Berlin zeigt die Zukunft von KI, Robotik, Smart Home und Consumer Technology
- AfD in Sachsen und Sachsen-Anhalt 2026: Wahlergebnis, politische Entwicklung und Ausblick
- Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche: Chancen, Risiken und der aktuelle Stand 2026
- Managed Extended Detection and Response: Wie Unternehmen ihre IT-Sicherheit auslagern
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)