Bayer

    Aus WISSEN-digital.de

    Chemiekonzern mit Hauptsitz in Leverkusen. Teilkonzerne der Bayer AG sind Bayer HealthCare AG, Bayer CropScience AG und Bayer MaterialScience AG. Die Bayer AG ist mit rund 350 Gesellschaften auf fünf Kontinenten vertreten. Ihre Aktien werden im DAX gelistet.

    Unternehmensgeschichte

    Die Firma wurde 1863 von dem Farbstoffhändler Friedrich Bayer und dem Färbermeister Johann Friedrich Weskott als Offene Handelsgesellschaft gegründet. Ziel war es, synthetische Farbstoffe herzustellen und zu verkaufen. 1881 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den folgenden Jahren blieben Farbstoffe zwar immer noch der größte Bereich, allerdings kamen neue Geschäftsfelder wie Arzneimittel hinzu. Seit 1897 stellt Bayer das Medikament "Aspirin" (Wirkstoff: Acetylsalicylsäure) her.

    1925 wurde die Bayer AG in die I.G. Farbenindustrie AG eingegliedert. Als die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg die Aufspaltung der I.G. Farben veranlassten, wurde die Bayer AG 1951 neu gegründet. 2001 musste der Konzern sein cholesterinsenkendes Medikament "Lipobay" vom Markt nehmen, da es im Verdacht stand, eine Muskelschwäche zu verursachen, die zum Tod des Patienten führen kann.

    2006 kündigte Bayer ein Übernahmeangebot für die Schering AG an. Der Konzern wurde offiziell in Bayer Schering Pharma AG umbenannt.

    Kennzahlen 2006

    Der Umsatz betrug über 28 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 106 000 Mitarbeiter.


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