Bakteriengifte

    Aus WISSEN-digital.de

    Eiweißstoffe oder Bakterienenzyme, die giftig auf andere lebende Organismen wirken. Man unterscheidet Bakteriengifte, die erst wirksam werden, wenn das Bakterium zerstört wird (Endotoxine), von solchen, die vom lebenden Bakterium in die Umgebung abgegeben werden (Ektotoxine). Manche Bakteriengifte regen im Körper die Bildung von Abwehrstoffen an (Antitoxine), die oft gleichzeitig gegen die Bakterien selbst gerichtet sind (Antikörper). Man kann dies durch die Verabreichung abgeschwächter Toxoide gefahrlos erreichen und damit Krankheiten vorbeugen oder sie bekämpfen (Impfung). Manche Bakteriengifte werden nur bei Luftabschluss (anaerob) gebildet (z.B. Wundstarrkrampf, Botulismus).

    Gegengifte erhält man von Menschen oder Tieren, welche die betreffende Krankheit durchgemacht haben oder mit Toxoid behandelt wurden. Solche Antitoxine gibt es im Handel; sie können aber nur dann lebensrettend wirken, wenn sie sehr frühzeitig angewendet werden.

    KALENDERBLATT - 13. August

    1521 Der spanische Feldherr Cortés erobert Mexiko.
    1940 Beginn der Luftschlacht um England.
    1945 Philippe Pétain, Marschall von Frankreich und von 1940 bis 1944 Chef des französischen Staats, wird vom Hohen Gericht zum Tode verurteilt. Gleichzeitig wird von den Geschworenen der Wunsch vorgetragen, dass die Todesstrafe aus Altersgründen an dem 90-Jährigen nicht vollstreckt werden soll.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!