Alain René Lesage

    Aus WISSEN-digital.de

    französischer Dichter; * 8. Mai 1668 in Sarzeau, † 17. November 1747 in Boulogne-Sur-Mer

    1668 wurde der französische Dichter, Anwalt und Übersetzer geboren. Er verdiente seinen Lebensunterhalt durch die Übersetzung spanischer Schelmenromane, und wurde dadurch zu eigenen Stücken inspiriert. Er schrieb etwa 100 Komödien für Jahrmarktsbühnen und etliche Romane. Als Schüler Molières führte er dessen Sittensatire weiter aus. In all seinen Stücken hält er sich an spanische Vorlagen. Sein satirischer Schelmenroman "Gil Blas de Santillan" (1715-35, vier Bände) ist wohl sein bekanntestes Werk und schildert erbarmungslos die Sitten und Charaktere seiner französischen Zeitgenossen. Sein Stil zeichnet sich durch Klarheit und Bildhaftigkeit aus.

    Werke: "Der hinkende Teufel" (1707), "Crispin, der Rivale seines Herrn" (1707), "Turcaret" (1709) u.a.

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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