Agrarpolitik

    Aus WISSEN-digital.de

    (von lateinisch: ager, "Acker, Gebiet")

    alle (meist staatlichen) Maßnahmen im Rahmen der allgemeinen Wirtschaftspolitik zur Beeinflussung der Land- und Forstwirtschaft sowie der Ernährungswirtschaft. Die Agrarpolitik der Bundesrepublik Deutschland wird in weitem Maße von der Europäischen Kommission und dem Ministerrat in Brüssel bestimmt.

    Instrumente der europäischen Agrarpolitik sind vor allem Subventionen, die an Produkte oder als Flächenprämie an die bewirtschaftete Fläche gekoppelt sind. Angestrebt werden eine Steigerung der Produktivität, der Erhalt des Berufsstands der Landwirte und deren finanzielle Absicherung, der Schutz des europäischen Agrarmarktes vor internationaler Konkurrenz, die Stabilisierung des Marktes und der Preise und daraus resultierend die Versorgungssicherheit der EU-Mitgliedsstaaten.

    KALENDERBLATT - 10. Dezember

    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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